Schamanische Arbeit

„Das Problem, das sich… auftut, liegt darin, dass viele neue energetische, aber auch sonstige Arbeitsmethoden mit dem herkömmlichen Wertemaßstab nicht nachvollziehbar sind. Der Gesetzgeber steht auf dem Boden der Rationalität, dies bedeutet für den vorliegenden Fall, dass nur diejenigen Tätigkeiten gewerberechtsfähig sind, die ein Mindestmaß an rationaler Nachvollziehbarkeit erfüllen.
Die schamanische Tätigkeit fällt…grundsätzlich nicht in das Gewerberecht, sie ist dennoch eine erlaubte Tätigkeit. Da die Arbeit des Schamanen unter anderem auch in den seelischen, emotionalen und mentalen Bereich eingreift, sind damit zwangsläufig Berührungen mit den angrenzenden Berufsgruppen der Lebens- und Sozialberater, aber auch Psychologen und Psychotherapeuten verbunden.
Schamanismus zählt zu den ursprünglichsten und ältesten Heilsystemen der Menschheit. Er basiert darauf, Bewusstsein für Heilzwecke einzusetzen und Problemlösungen in allen Lebensbereichen zu erarbeiten. 1980 beschloss die WHO, dass den schamanischen Heilmethoden die gleiche Bedeutung in der Heilung zukommen soll wie der europäischen Medizin. Die Schamanen reisen in eine andere Wirklichkeit („wissende Instanzen“), um für das Wohl ihrer Klienten zu intervenieren. Sie beabsichtigen auf diese Weise, das Gleichgewicht zwischen der Alltagswelt und der anderen Wirklichkeit herzustellen. „Alles, was ist, ist lebendig, hat Seele und kommuniziert.“ Der Schamane ist geschult, sein Bewusstsein in diese Anderswelt zu lenken und begegnet dort seinen spirituellen Helfern, die er im Auftrag seines Klienten aufsucht. Auf diese Weise können Schamanen unter anderem Seelenanteile ihrer Klienten zurückholen, welcher Vorgang sich heilend auswirkt auf psychospezifische Leidenszustände, wie z.B. sich vom Leben, dem eigenen Körper, Partnern, Kindern abgetrennt fühlen, Ängsten, Erlebnissen nach Missbrauch, Unfällen, Alkohol und Drogenmissbrauch, schweren Operationen usw. Durch die mitfühlende Interaktion zwischen Schamane und seinen Helfern erfahren Klienten eine ganzheitliche Besserung. Schamanismus erweist sich somit als wertvolle Alternative bzw. Ergänzung in einem modernen Gesundheitssystem.
Schamanische Intervention (Behandlung von körperlichen, seelischen und geistigen Unausgewogenheiten mittels schamanischer Reise, Seelenrückholung, Extraktion, Psychopomposarbeit) ist als rein spirituelle Arbeit nicht dem Lebens- und Sozialaberater zuzuordnen.

Schamanische Arbeit und schamanische Beratung

  • sofern damit die Anleitung und Beratung zur Persönlichkeitsentwicklung im körperlichen, seelischen und geistigen Bereich vorgenommen wird (schamanische Divination, Orakel) fällt diese Tätigkeit in den Bereich der Lebens- und Sozialberatung
  • sofern damit das bloße Unterrichten des Klienten in der Methode des schamanischen Reisens (z.B. schamanische Beratung nach Harner® als Methode des spirituellen Lernens, als Hilfe zur Selbsthilfe) verstanden wird, ist die Ausübung dieser Tätigkeit unter den sonstigen allgemeinen Voraussetzungen jedermann erlaubt, d.h. also den Lebens- und Sozialarbeitern nicht vorbehalten.“

 

 

Abgrenzung Schamanismus zur Tätigkeit der Lebens- und Sozialberater:

Dr. Schiffner:
„Die schamanische Tätigkeit fällt, ebenso wie viele andere nicht rational nachvollziehbare Tätigkeiten, grundsätzlich nicht in das Gewerberecht, sie ist jedoch dennoch eine erlaubte Tätigkeit. … sind damit zwangsläufig Berührungen mit den angrenzenden Berufsgruppen der Lebens- und Sozialberater, aber auch Psychologen und Psychotherapeuten verbunden….
Schamanismus zählt zu den ursprünglichsten und ältesten Heilsystemen der Menschheit. Er basiert darauf, Bewusstsein für Heilzwecke einzusetzen und Problemlösungen in allen Lebensbereichen zu erarbeiten. 1980 beschloss die WHO, dass den schamanischen Heilmethoden die gleiche Bedeutung in der Heilung zukommen soll wie der europäischen Medizin. Die Schamanen reisen in eine andere Wirklichkeit („wissende Instanzen“), um für das Wohl ihrer Klienten zu intervenieren. Sie beabsichtigen auf diese Weise, das Gleichgewicht zwischen der Alltagswelt und der anderen Wirklichkeit herzustellen. „Alles, was ist, ist lebendig, hat Seele und kommuniziert.“ Der Schamane ist geschult, sein Bewusstsein in diese Anderswelt zu lenken und begegnet dort seinen spirituellen Helfern, die er im Auftrag seines Klienten aufsucht. Auf diese Weise können Schamanen unter anderem Seelenanteile ihrer Klienten zurückholen, welcher Vorgang sich heilend auswirkt auf psychospezifische Leidenszustände, wie z.B. sich vom Leben, dem eigenen Körper, Partnern, Kindern abgetrennt fühlen, Ängsten, Erlebnissen nach Missbrauch, Unfällen, Alkohol und Drogenmissbrauch, schweren Operationen usw. Durch die mitfühlende Interaktion zwischen Schamane und seinen Helfern erfahren Klienten eine ganzheitliche Besserung. Schamanismus erweist sich somit als wertvolle Alternative bzw. Ergänzung in einem modernen Gesundheitssystem.

Schamanische Intervention

Schamanische Intervention (Behandlung von körperlichen, seelischen und geistigen Unausgewogenheiten mittels schamanischer Reise, Seelenrückholung, Extraktion, Psychopomposarbeit *)) ist als rein spirituelle Arbeit nicht dem Lebens- und Sozialarbeiter zuzuordnen.

Schamanische Beratung (Counseling):

sofern damit die Anleitung und Beratung zur Persönlichkeitsentwicklung im körperlichen, seelischen und geistigen Bereich vorgenommen wird (schamanische Divination, Orakel), fällt diese Tätigkeit in den Bereich der Lebens- und Sozialberatung
sofern damit das bloße Unterrichten des Klienten in der Methode des schamanischen Reisens (z.B. schamanische Beratung nach Harner® als Methode des spirituellen Lernens, als Hilfe zur Selbsthilfe) verstanden wird, ist die Ausübung dieser Tätigkeit unter den sonstigen allgemeinen Voraussetzungen jedermann erlaubt, d.h. also den Lebens- und Sozialarbeitern nicht vorbehalten.“